Freitag, 28. September 2018
Eine düstere Nacht, die Stadt ist verlassen, ich laufe
durch die nächtlichen Gassen, der große Meister jagt mich.
Er kennt keine Magie, ist völlig immun gegen Zauber.

Der große Meister Petz jagt.
Er ist an die drei Meter, wenn er bereit ist sich zu erheben und ein formvollendeter Jäger war er immer schon.

Heute im Jahre 2089 ist seine genetische Mutation abgeschlossen, er ist tödlich für viele von uns gewesen.

Sie gezüchtet von einem wahnsinnigen Wissenschaftler morden nicht Einzelne, nein, sie löschen Familien aus.

Paradoxerweise ist Hunger vor allem kein Mittel mehr ihres da seins, sie töten um zu töten; qualvoll ist der Tod.
Dazu kam es fast überall wo keine Atomwaffen existierten zu Kämpfen um die verbliebenen Ressourcen.
Natur ist qualvoll, immer schon gewesen.

Kultur hat Milde, Mitgefühl ja sogar Vernunft entwickelt; doch alles zerstört, die Familie das morgen gemordet.

Gestorben schon so viele Male; doch der Tod kann schmerzhaft sein; auch dieses ist Wissen in mir.

Einst in der Kulturwelt hatten / gab es Betäubung, Schmerzmittel und Gespräche, Familien, die in der letzten Stunde oder bis fast zuletzt da waren; dass nahmen sie uns als erstes.

Ich erinnere mich noch an die ersten Katastrophen, Klimaveränderungen gibt es ja nicht und keinen Einfluss der Industrieländer; natürlich nicht; auch keine Industriealisierung Asiens.

Wir waren irgendwann über 10 Mrd.Menschen, der Planet rappelvoll und die Flut raffte über 4 Mrd.Menschen hinweg; der asiatische Raum und die Inseln waren innerhalb von drei Jahrzehnten am stärksten betroffen.

Ich weiß nicht mehr, welches Jahr es war als die Erdbeben begannen, irgendwann nach der Wiederwahl eines amerikanischen Präsidenten.
Es war das Jahrzehnt in dem San Franzisco im Meer versank und ein wütender Mob, danach Politiker und Leute aus der Wirtschaft in den USA jagte.

Lange ist es her, der Weg über die 5th Avenue laufend und ein Lied trällernd und mit einem Hund spazieren gehend.
Gentische Verbesserung so hieß es zunächst war letztlich der vielleicht größte Missgriff, vorbei an der Vernunft in Richtung Dummheit, nächster Halt Unsterblichkeit.

Unsterblichkeit ist ein "gutes" Konzept, zugleich eines welches ziemlich daneben ist; in einer begrenzten Welt, mit vergehenden Ressourcen erst recht. Kriege waren die Folge.

Es gelang so vieles, doch so vieles ging irgendwie dann auch daneben; Europa war irgendwann überrannt worden; oder wäre es, höchstwahrscheinlich; doch die einzelnen Nationen hielten am Nationalstaat fest, als Bollwerk und Nordafrika war Kriegsgebiet und militärisch gesichert seine Grenzen.
Alles war so sehr geregelt, doch irgendwie wurde das Wissen von Atombomben weitergegeben und der Zirkus nahm an Fahrt erst richtig auf. Erst später wurde bemerkt, dass Grenzen beide Räume abgrenzen. Die Faschos in Europa haben es richtig gut hinkommen, richtig toll. Erst Nationalstaat über alles und Weltgemeinschaft da glaubte irgendwann eh keiner mehr dran, dann sah jeder irgendwie nur noch sich selbst und damit fingen die Kacke erst richtig an; am Anfang quatschten sie noch von Liebe, irgendwann änderte sich das Gerede und Macht sucht die Stärksten, selten leider Vernünftige.
Die meisten waren blind oder wollten weniger sehen.
Es gibt manche Tiere sogar, sie sichern oder kämpfen für ihre eigene Art; naja manche eben auch weniger, die töten sogar ihre eigenen Nachkommen. Aber andere sorgen für ihren Nachwuchs über Familiengrenzen sogar hinweg und sorgen auch dafür, dass der Nachwuchs lebensfähig ist; dann erst werden sie in die Selbstständigkeit entlassen; dieses Verhalten gab es leider sehr wenig im Nachhinein betrachtet.

Sonst wären wir wahrscheinlich nur eine bis vielleicht drei Milliarden Menschen geworden; nur jede/ jeder hätte eine reelle Chance erhalten und niemand wäre ausgenutzt worden; außer vielleicht von einigen wenigen Kriminellen; Menschen brauchen auch Wettstreit, weswegen der Kapitalismus irgendwie passt; doch zum anderen hätten wir gebraucht Solidarität; soziales Engagement und Jobs in dem Segment und auch im Handwerk; doch auch dort war irgendwie zu wenig da; wir alle hatten den Salat.

Am Ende waren wir eingesperrt in unserem "eigenen" Land; andere Nationen handelten nur noch wenig mit uns, wir hatten plötzlich nicht mehr viel.

Wasser; ganz normales H2O war kostbar, bald mehr noch als Òl.
Viele waren bereit für Wasser alles zu geben; bzw alles zu nehmen.
Wasser bedeutet Leben.
Leben ohne Wasser, wurde nicht gefunden.
Wasser ist kostbar; doch Böden waren verunreinigt, somit viel an Wasser verdorben. Es starben viele durch verdorbenes Wasser, sehr sehr viele.

Dann die Viren, die ubiquitär verteilt auf vielen Luftfahrtawegen verbreitet wurden, irgendwann brach die erste Seuche aus. Die nächste ließ nicht lange auf sich warten.

Es waren nicht mehr so viele da; als die Antarktis versank; bzw. danach waren nicht mehr viele da; und Wasser war unglaublich kostbar.

Der Boden war fest gefroren, der Klimawandel hatte eine Eiszeit beschworen, die Europa in ein Meer aus Eis verwandelt hatte, die Europäer fanden keine Aufnahme in Afrika, die Tür war zu.

Der Boden war hart, ich stemmte mich gegen eine Tür, sie öffnete sich, ich ging hindurch und wusste das Sicherheit hier nicht wahr, durch die genetische Eingriffe konnten Eisbären Türen öffnen, die einzige Chance hatte ich, wenn ich eine besonders kleine Tür fand, durch die Meister Petz nicht durchkam und zugleich Nahrung.

Es wäre alles gar kein Problem gewesen, Eisbären gab es nur noch vereinzelt in der Natur und das Eis schmolz.
Einzelne Jäger sind ja auch super für ein Gebiet wie die Arktis.

Nur die Labor gezüchteten Superbären mit Intelligenz von Orcas oder vielleicht sogar mehr und mit einer Haut, die die meisten Gewehrkugeln aufhält war eine ganz blöde Idee.

Das die Natur sich zudem umformen würde und weniger Landmasse existieren würde und diejenigen Landmasse größtenteils gefroren ist, konnte im letzten Jahrhundert auch keiner sehen.

Naja der Golfstrom; naja viel Eiswasser und Zeit; Mist verdammt.

Im Jahre 2043 haben wir als Rest der Menschheit zum Glück einige Dinge begriffen; im hinteren Teil des Hauses gibt es einen Tunnel der nach unten gehend sich verschmählert.

Ich erreiche den Tunnel und spinge hinein, in Rutsche.
Es ist arschkalt und es wird schmal und schmaler das letzte Stück komm ich noch durch.

In einem kleinen engen geht es weiter; ich laufe gebückt weiter; in der Welt des Eises den Permafrost begleitet mich.
An manchen Stellen muss ich kriechen so eng ist der Tunnel; zum Glück keine Ratten zur Zeit hier, Ratten fressen alles weg; in den Tunneln gibt es ganze Armadas von Ratten; jeder kennt Geschichten, dass Ratten Krankheiten übertragen können; doch viel schlimmer im Eis, sie essen unsere Lebensmittel.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Eine Herde wird gejagt, versucht zu entkommen und entkommt; nur
eines der Tiere ist nicht schnell genug wird von Wölfen gestellt, abgedrängt und nach vier Tagen ist es zerrissen.

Die Herde überlebt und der Wald, weil die Tiere nicht überhand nehmen und somit noch ausreichend, noch genug Futter da ist für die gesamte Herde; für die gesamte Zeit.

Der Boden kann sich erholen und neue Früchte schaffen.
Sterne leuchten in der Nacht; lang schon vergangen, doch ihr Licht ist noch da; noch präsent und erfüllt den nächtlichen Sternenhimmel mit Licht und ein wenig Schall, der Kosmos ist, nie völlig still.

... link (4 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 8. März 2017
Denken und miteinander kommunizieren, im streiten, im schlichten, im miteinander, auch und natürlich im Dissens, Kommunikation, verschiedene Sprachen, verschiedene Dialekte, Gehörlosensprache uvm.
Wort, Stille, Poesie, und Gesang.
In der Musik ist Kommunikation auf vielfältige Art und Weise vernetzt, Musik wie Jazz lässt Menschen miteinander kommunizieren, die mit Sprache nicht miteinander kommunizieren konnten.

Rhythmus und Tanz, Sprache und Pause; gute Rhetoriker wussten um die Bedeutung von Pausen, Stille; in der klassischen Musik gibt es Tempo und Pausen, ein Klang eines Klavieres schwingt,
schwingt ...

Musik ist Harmonie, manchmal Disharmonie; es ist Freiheit und manchmal sehr gebunden an Noten, an gelerntem; manchmal aber auch frei, wie ein frei erfundenes Lied im Wind.

Tanz und meditatives Wesen.
Musik ist Rhythmus, Harmonie und Text.
Musik lässt Menschen lachen, lebendig sich fühlen und / oder frei, Musik verbindet Menschen mit Menschen.
Musik ist alt und immer wieder neu.

Der ganze Kosmos ist voller Töne, Klang und vielfältig in Gestalt.
Menschen bedeutet vielleicht weniger die ganze Katastrophe Mensch, als vielmehr das Wunder Mensch; welches immer wieder schafft zu leben, in jedem Moment in dem sie/ er lebt....

Ein Wunder, möglich auch ... durch viele Milliarden Bakterien und viele Tausende Zellen, die sich so verhalten, dass selbst eine so hoch komplexe Lebensform, wie der Mensch lebensfähig ist und durch den unglaublichen Zufall / oder mehr warum eine Eizelle befruchtet wurde und warum gerade Du ( und ich) geboren wurde,...


Für Frieden.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Sonntag, 5. März 2017
Weisheit
Ein Traum
im Wandel fließend
Zwei Frauen.
Gespräch zu dritt

Frieden und Weisheit
Vernunft ( Vernunft, per se fließend und Liebe [ Freiheit und Fluss und mehr, vielgestaltig wie Licht in Milliarden Farben von sichtbar bis unsichtbar und immer wieder wandlungsfähig und dennoch Fels und / oder Stein/ Diamant; es ist das schönste und kann gleichfalls das schlimmste sein ( neben Gewalt, Krankheit, Hunger, Elend uvm.) auch jegliches fühlen fließend ] )

.Liebe ist das Allerwichtigste.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Donnerstag, 20. Oktober 2016
Nestorianer und THOMAS MERTON sind bedeutsam.
"Betrete den Garten der Schöpfung mit Vorsicht" aus dem Altivrit ist bedeutsam; denn Gott ist in allem was ist; in der kleinsten Pflanze; im allergrößten Gebirge; im Tier und Mensch; in allem was ist; in dir und mir.

Im Schlaf sein; kann im Geist sein seinend sein.
Die kosmische Energie existiert; sie ist in einer tiefen Meditation erfahrbar; Energie und ein höheres sein; ist im "geistlosen" Sein nach einer Form von Askese erfahrbar.

Es kann hilfreich sein; vor über 27 Jahren in Meditation hinduistisch / christlich geschult worden zu sein, s. Meditatives Wesen in der Lutherübersetzung / und / oder die Bergpredigt und das "Vater unser" und das "Ave Maria" zu ehren; das "geistlose" Wesen in / aus der Bergpredigt öffnet den Pfad zur Erkenntnis s. auch christliche Meditation im Dom / Paderborn ( beide Meditation; das Jesusgebet /( allerdings mit Maria von Magdala/ Jesus eleison, ave Maria; christliche Meditation 399 n . Chr in der Wüste entstanden; bei den Wüstenvätern Evagrius Pontikus u.a.; vielleicht älter... ) und das in die geistliche Stille gehen / meditatives Wesen / in der Ebene; die für dich die beste ist.

Freiheit und Liebe.
Frieden.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Freitag, 29. April 2016
"Über die Schönheit der Schöpfung" aus: "Mit dem Herzen denken - Indianische Weisheiten und Legenden" Eveline Meinert
" Ich halte diesen Türkis - Stein
in meinen Händen.
Meine Hände halten den Himmel,
gestaltet in diesem kleinen Stein.
Da steht eine Wolke am äußersten Rand.
Und die Wolke liegt irgendwo darunter.
Ich wende den Stein,
und der Himmel weitet sich.
Dies ist die heitere Klarheit,
die nur in Steinen möglich ist,
der Ort eines Gefühls, zu dem man gehört.
Ich bin glücklich,
wie ich diesen Himmel halte
in meinen Händen,
in meinen Augen
und in mir selbst" Simon J.Ortiz, Pueblo, S.49.

Wie eine Weintraube in einem Weinstock, wie Kyo mit dem mystischen Gesetz verbunden und für das Leben, für die Sinnlichkeit, für das miteinander, für das da sein, in jedem Moment, für Fluss sein; Wasser und Stein sein.

Für Licht, Liebe und...Frieden.

... link (2 Kommentare)   ... comment